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Förderunterricht

Im Förderunterricht sollen grundlegende kognitive Fähigkeiten der Patienten nach einer Hirnverletzung aktiviert und trainiert werden. Die noch vorhandenen Fertigkeiten im Lesen, Schreiben und Rechnen werden ermittelt und durch vielfältige lehrplanunabhängige Übungen trainiert.
In dieser Phase können aber ebenso, in Abhängigkeit von der persönlichen Situation des Patienten, die Stimulation der Wahrnehmungsprozesse in unserem Snoezelenraum, ein Schreibtraining, Gedächtnis- und Konzentrationsübungen oder gegebenenfalls die Anpassung eines Computers im Vordergrund stehen. Dafür stehen spezielle Eingabehilfen, z.B. Kleinfeldtastaturen, Tastaturen mit Abdeckplatte, Bildschirmtastaturen, verschiedene Rollkugeln und Maussteuerungen sowie spezielle Software, zur Verfügung.

Eine intensive Zusammenarbeit und Abstimmung der Inhalte mit dem ärztlich geleiteten Therapeutenteam ist die Grundlage für das weitere Vorgehen. Patientenbezogene Besprechungen tragen zu einer ganzheitlichen Förderung des Kindes oder Jugendlichen bei.
Die Inhalte und der Umfang der Förderung werden der Entwicklung des Patienten entsprechend verändert. Die Zielstellung besteht in der schrittweisen Eingliederung in den Gruppenunterricht des entsprechenden Schulbereiches der Klinikschule, um die schulische Wiedereingliederung nach Beendigung der stationären Rehabilitation vorzubereiten.

Der Förderunterricht findet in der Regel als Einzelunterricht statt und kann auch in den Ferien erfolgen.


 

 

 

 

 


 

 

 

 






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